About

Island ist ein wunderbares Reiseland, vielleicht auch der Traum vieler Auswanderer. Warum auch nicht? Ich lade Euch ein, ein bisschen ins isländische Denken und Leben einzutauchen.

Vieles hier ist anders, größer, lustiger, einfacher, schwieriger, aber auf jeden Fall einmalig und immer eine Reise wert.

Gut, wer da mit den entsprechenden Geheimtipps gerüstet ist, und das nötige Hintergrundwissen jenseits der Reiseführer hat. Ziel dieses Blogs ist es, Islandkennern neue Seiten aufzuzeigen, und Interessierte zu Spontanbuchern zu machen! Viel Vergnügen beim Lesen, Folgen und Teilen ist erwünscht 😊

Húsavík im Sommer 2014, Henrik Kristófer Hansson

2 Kommentare zu “About”

  1. Hallo Henrik,

    erstmal ein großes Kompliment für diesen klasse Blog! Ich will mit ein paar Freunden im Januar oder Februar 2016 für sieben Tage nach Island, um uns hoffentlich Polarlichter (ich hatte gelesen, dass der Januar dafür optimal ist) anschauen zu können.

    Wir hatten geplant uns einen Jeep zu mieten und einmal die Insel zu umrunden. Ich habe jetzt schon viel im Netz recherchiert, aber irgendwie lande ich immer auf der Seite von Reiseanbietern, deshalb die Frage an dich, kennst du eine Website, Buch oder andere Quelle, in der man sich gute über alles informieren kann? bei sieben Tagen werden wir maximal sechs Stopps zum Übernachten einlegen, aber wo macht man das am Besten? Gibt es Dinge, die man im Winter beachten muss (sind einige Gebiete nicht zugänglich, Sehenswürdigkeiten geschlossen, etc)? Macht es Sinn eigenständig mit dem Jeep zureisen, sollte man sich mit Bussen vorwärts bewegen, oder hat man sogar die Chance einige Strecken mit besonderen Fortbewegungsmitteln zurück zulegen (Schneemobil, Quad, Huskyschlitten) und zu guter letzt, was muss man gesehen haben und was ist eine Touristenfalle (Geysire, Vulkane, Kultur, etc.)

    Ich weiß, dass man keine Pauschale Empfehlung geben kann und das 7 Tage zu kurz für so ein besonderes Land sind, aber wichtig wäre es uns so viel wie Möglich zusehen, damit wir beim zweiten Besuch wissen, wo wir länger Zeit verbringen wollen und wo wir uns eine erneute Anreise sparen können.

    Und wir wollen viel Natur, Landschaft, Polarlichter und mit Glück sogar Tiere sehen.

    Hättest du einen Tipp, wie wir das am Besten angehen?

    Liebe Grüße, Moritz

    1. Hallo Moritz,

      Du und Deine Freunde, Ihr sucht die eierlegende Wollmilchsau. Aber das ist ja beileibe kein Grund, es nicht zu versuchen. Zunächst einmal: Nordlichter werdet Ihr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehen! 😜 Zu der generellen Reiseplanung ist zu sagen, daß eine Islandtour im Winter sich komplett von einer im Sommer unterscheidet. Es ist absolut unmöglich, sich im Winter auf Gegenden einzustimmen, die man im Sommer noch einmal besuchen möchte. Zwei Welten. Also bitte beides machen!
      Eine Woche für eine Umrundung ist im Sommer okay, aber im Winter echt knapp. Besonders die Strecke in den Ostfjorden südlich von Egilsstaðir kann tückisch und zeitraubend sein. Da geht es in echte Höhen, und halbtägliche Updates bezüglich Wetter und Passierbarkeit der Straßen ist eminent wichtig. Vedur.is und Road.is sind die passenden Seiten dafür.
      Je nach Budget empfehle ich dringend einen 4×4. Ihr könnt ruhig selber fahren, es gibt an vielen Stellen Unternehmen, bei denen man spontan Schneemobile mieten kann oder Superjeep Touren unternehmen kann. Die günstigsten Jeeps zum Selberfahren sind Suzuki Jimnys, die sind ganz gut, aber eben nicht riesig.
      Busse könnt Ihr vergessen, die sind nur für Schulkinder und Looser.
      Touristenfallen: tja, im Süden gibt es eine Anhäufung von Sehenswürdigkeiten, die alle zum sogenannten Golden Circle gehören. Im Winter ist’s aber nicht überlaufen, und bei einem Erstbesuch sollte es dazugehören. Das gilt auch für die Blue Lagoon. Auch ein Tip: das Freibad Fontana in Laugarvatn im Süden.

      Aber jetzt mal zu Deiner generellen Frage und zur Reiseplanung: aus Deiner Email Adresse schließe ich, daß Du Jahrgang 85 bist. Also macht Euch mal ein bisschen locker, und überplant nicht. Ich sehe immer wieder, daß (gerade Deutsche) Touristen sich künstlich unter Stress setzen, weil sie ihre Reise straff durchgeplant haben. Macht nicht diesen Fehler, so merkwürdig das auch klingt. Ihr braucht auch keine Reiseführer. Glaubt mir, die schreiben eh alle nur voneinander ab, und sind langweilig. Legt eine Hauptrichtung fest, und fahrt einfach los. Wenn es Euch irgendwo gefällt, bleibt Ihr einfach. Oder es geht eben weiter. Geht in Cafés oder Hostels und redet mit anderen Reisenden oder Einheimischen, über Sehenswertes oder Cooles in der Umgebung.
      Kein anderes Land eignet sich so gut für Treibenlassen wie Island. Ein Vorschlag wäre: Reykjavik, auf der 1 nach Osten, Abstecher auf die Insel Heimæey, und dann weiter in die Ostfjorde solange der Mut reicht und das Auto hält 😳…! Unterwegs gibt es viele krasse Sachen zum Entdecken!

      Und vielleicht kreuzt das ein oder andere Rentier Euren Weg oder ein Polarfuchs!

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