Salatdressing

Erwarte nicht zuviel.

Das grüne Gold wird zwar auch hier angebaut, in teils beeindruckenden Gewächshäusern, aber trotzdem bleibt der Salat eine kleine Luxusbeilage. Warum ihn also ertränken in einem Meer von Essig und Öl oder gar Schlimmerem? So oder so ähnlich sehen das die Küchenchefs Islands das Thema unisono.

Salat wird hier, zusammen auf dem Teller mit dem Hauptgericht gereicht, und zwar gabelgerecht geschreddert. Trocken.

In Fachkreisen sagt man dazu“produktbezogene Küche“ :-). Die Frage nach Dressing o.ä. führt in den meisten Fällen zu Verwirrung, wer sich das sparen möchte, verzichtet gleich darauf, oder wer sein Essen noch wenigstens lauwarm genießen mag (siehe auch -> warmes Essen).

Was sie allerdings gut machen, und das habe ich in Deutschland noch nicht gesehen ist die Zubereitungsart, die „Swiss“ genannt wird, und die sehr verbreitet ist. Dazu wird Salat (geschreddert), Kohlblätter, Lauch, Zwiebeln und Pilze in rohem Zustand für wenige Sekunden in der heißen Sauteuse mitgeschwenkt und und als Beilage gereicht. Ein gelungenes cross-over!

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