Gibt’s ja gar nicht!

Viele Islandfans wissen genau, was es in Island so alles gibt. Vulkane, Elfen, Superjeeps. 

Aber wisst Ihr denn auch, was es hier nicht gibt?  Hier mal ein paar Dinge, an die Ihr vielleicht nicht gedacht habt. Trotzdem ist jedes Wort davon wahr.

  • Gewitter mit Blitz und Donner
  • Bahnhofstoiletten
  • Automarder
  • Zigarettenautomaten
  • Aspirin
  • Stechmücken
  • Schnupftabak

Tja, so ist das. Die Erklärungen zu diesen lustigen Fakten kommen nächste Woche.

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Kleine Kalenderkunde

In Island hat sich die Tradition gehalten, die Woche mit dem Sonntag zu beginnen, und steht damit entgegen der Empfehlung der ISO 8601 bzw DIN 1355. Damit ist Island das einzige europäisch geprägte Land, das so verfährt. Ansonsten ist diese Praktik nur im arabischen Raum und den USA üblich, sowie auch in der jüdisch-christlichen-islamischen Tradition.

Die UNO beschloss übrigens dann 1978, daß der Montag allgemeingültig und international der erste Tag der Woche sein sollte.

All diese Änderungen und Vereinheitlichungen zogen an den Isländern spurlos vorbei. Entweder sie haben es nicht mitbekommen, oder, was auch sein kann, es hat sie einfach nicht interessiert.
Ein Zeichen für die isländische Anordnung ist auch die Bezeichnung des Dienstags bzw. Donnerstags: der dritte, bzw. der fünfte Tag.
Ist im Grunde genommen aber auch nicht kriegsentscheidend, solange die Supermärkte hier auch Sonntags offen haben. In den kleineren Orten übrigens meistens von 13:00 bis 18:00.

Die Wochentage hier im Überblick (isländische Sortierung):

Sonntag: Sunnudagur (Sonnentag)
Montag: Mánudagur (Mondtag)
Dienstag: þriðjudagur (Dritter Tag)
Mittwoch: Miðvikdagur (Mittwochentag)
Donnerstag: Fimmtudagur (Fünfter Tag)
Freitag: Föstudagur (Fastentag)
Samstag: Laugardagur (Waschtag)

Also alles sehr ähnlich. Wer übrigens die Monate auf Deutsch aufzählen kann, der kann das auch auf Isländisch. Nur die Betonung auf die erste Silbe legen und beim Schreiben ein paar Akzente auf die Vokale verteilen, fertig!

F Roads zweiter Teil

Vielen Dank fürs Warten. 🙂
Zuallererst möchte ich gerne eine Anmerkung zu der Straße 35 hinterherschicken, über die ich im ersten Teil geschrieben habe. Ich bin sie vor zwei Wochen gefahren, und ich plädiere eindeutig für das große F vor der Nummer! Die Tatsache, daß die Furten überbrückt sind, machen aus dem Löwen keine Schmusekatze.
Im Ernst, während der nördliche Teil (bis Hveravellir) in Ordnung ist, wartet die südliche Hälfte mit allen Tücken auf, die das Hochland zu bieten hat. Ausgenommen steile Passagen vielleicht, so wie in den Westfjorden.
Bezeichnenderweise haben sie die Straßenschilder nie geändert. Da steht nach wie vor: F 35.
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Wer den Trip unterteilen möchte, kommt in der Hochlandoase Hveravellir unter. Bei Tripadvisor findet man so einiges über diese Herberge mit Hottub und Restauration und Campingplatz. Ich war auch dort und möchte einmal etwas klarstellen. Bitte haltet Euch immer Folgendes vor Augen: die Leute, die das bewirtschaften, haben eine Saison von drei, vier Monaten, der Rest ist Beiwerk und Glückssache. Ansonsten liegt das Gelände brach und kostet nur Geld an Reparaturen und Unterhalt. Alles, aber auch alles an Ausrüstung, von der Salamischeibe, über die Bettwäsche über Diesel bis hin zu Druckerpatronen muss über Stunden durch unwegsames Gelände herbeigeschafft werden, und auch wieder entsorgt werden…hier kommt nämlich keine Müllabfuhr.
Und deswegen finde ich es unfair, dann zu jammern, daß eine Übernachtung mit Frühstück 70€ kostet. Die Unterkunft ist extrem rustikal, das gebe ich zu, und die Privatsphäre bleibt größtenteils auch auf der Strecke (wenn man nicht eines der noch teureren Doppelzimmer bucht).
Aber diese Menschen arbeiten für uns in einer der unwirklichsten und häufig ungemütlichsten Gegenden der Welt, also zeigt bitte etwas Respekt! Zumal das Personal sehr freundlich ist.
Wer die Tour in einem durchfahren möchte, kann das selbstverständlich auch tun, aber den Hottub von Hveravellir sollte man nicht verpassen. Für ISK 400 darf man auch als Durchreisender rein. Hinter der Hütte ist ein schön angelegter Weg auf Stegen durch das brodelnde Geothermie Feld. Direkt von dort wird der (weitgehend naturbelassene) Hottub gespeist.

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In südlicher Richtung kommt nach kurzer Zeit der Abzweig F 735 in Richtung des Langjökull Gletschers. Die ersten vier Kilometer sind unproblematisch und führen zur Basisstation der Mountaineers of Iceland, die beeindruckende Exkursionsfahrzeuge haben.

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Hinter dem Parkplatz führt ein ziemlich heftiger Track hinunter zum Gletscher. Mit den LKW kann man dorthin eine Tour machen, es sind weniger als zehn Kilometer, und auf dem Gletscher spielen. Auch Quad Touren sind möglich. Oder man ist ganz blöd, und versucht es mit einem alten Tercel 🙂

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Weiter als bis da bin ich allerdings nicht gekommen. (Kurzer Einschub warum das überhaupt ging für die Technikinteressierten: erstens nur mit der kleinen Geländeuntersetzung, die er erstaunlicherweise trotz seines Alters hat, aber noch viel wichtiger: wegen seines Gewichts. Das Auto wiegt gerade einmal 800 kg und tanzt regelrecht über die großen Felsen. Zwei Toyota Landcruiser, die mit mir gefahren sind, mussten bei der Hälfte aufgeben. Aber nicht weil sie weniger geländegängig wären, sondern allein das Gewicht hat hier den Unterschied gemacht).

Soviel also zur F 35, der legendären Kjölur Route von Nord nach Süd.

Im ersten Teil über die F Roads ging es unter Anderem über Wasserdurchfahrten. Auf den Straßen im Hochland ist es normal, daß diese Art von Hindernis plötzlich vor einem auftaucht. Unterscheiden muss man hier drei Kategorien: die großen Furten sind als Erstes zu nennen. Diese sind immer da, haben eigene Namen, und sind auf den Straßenkarten mit einem „V“ gekennzeichnet. Wie groß, tief oder anspruchsvoll eine Furt ist, wird nicht angezeigt. Es gibt legendäre und berüchtigte wie þórsmörk oder Lindáa.
Wer jetzt nicht gerade einen Superjeep mit 44 Zoll Rädern hat, sollte vernünftigerweise immer folgende Routine anwenden:
An die Furt heranfahren, und seitlich parken, ohne nachfolgenden Verkehr zu behindern (Stichwort Superjeep). Hinuntergehen zur Durchfahrt und das Ganze auf sich wirken lassen. Bauchgefühl und erster Eindruck sind immer wichtig. Denn es geht nur um zwei Dinge: komme ich mit meinem Auto durch, und welches ist die beste Route durch den Fluss?
Meine Erfahrung hat gezeigt, daß in über 80% der Fälle die erste Idee im Nachhinein die richtige war. Bei den anderen 20% habe ich andere Autos beobachtet, die eben diese Route gefahren sind, die ich ins Auge gefasst hatte, und dabei in Schwierigkeiten kamen. Das gibt es natürlich auch mal.

Die meisten Schwierigkeiten sind übrigens hausgemacht: Anfänger fahren häufig zu schnell ins Wasser ein, produzieren eine Bugwelle und überfluten das Fahrzeug. Saugt der Motor einmal Wasser an, war es das dann meistens. Das sollte also tunlichst vermieden werden. Kurzer Einschub für Techniklaien: diese tollen Schnorchel, die manche Fahrzeuge haben, sind lediglich wassergeschützte Luftansaugstutzen für den Motor. Mit den Abgasen bzw Auspuff, wie viele denken, hat das nichts zu tun. Der darf ruhig unter Wasser, solange der Motor läuft und nicht ausgeht.
Das ist auch schon der zweite häufige Fehler: Schaltvorgänge im Wasser mit den damit verbundenen Gefahren. Es muss unbedingt vermieden werden, den Motor abzuwürgen. Ein Motor, der im Wasser ausgeht, wird allzuleicht ein Opfer von Schäden. Die Regel ist, niedriger Gang, am besten der Erste. Bei sandigem Untergrund eventuell mit niedriger Untersetzung. Nächster Fehler: den Überblick verlieren. So komisch es auch klingen mag. So manch einer (ich schließe mich da nicht aus) hat in einer breiten Überfahrt, die eventuell auch Inseln oder Kiesbänke in der Mitte hat, den Überblick und die Ausfahrt aus den Augen verloren. Also immer den Blick auf die Ausfahrt richten!
Aber zurück zur Routine: häufig kann man bereits eingefahrene Ein und Ausfahrten erkennen. Diese können, müssen aber nicht die ideale Strecke darstellen. Flüsse ändern sich häufig, führen beispielsweise morgens tendenziell weniger Wasser als abends. Nachdem Ihr Euch einen generellen Eindruck gemacht habt, geht es darum, festzustellen, wie tief die Furt wohl ist. Das kann man bis zu einem gewissen Grad vom Ufer aus erkennen. Grundsätzlich gilt außerdem, wo das Wasser munter über Steine rauscht, wird es flacher sein, als dort, wo es langsamer fließt. Viele Furten haben an der Seite flussabwärts eine Art Kante mit einem Mini Wasserfall von wenigen Zentimetern. In vielen Fällen ist es ratsam, mit der Wagenseite, die flussabwärts zeigt, dicht am Rand dieser Kante zu fahren.
Hilfreich zum Feststellen sind außerdem Stöcke zum reinpieksen oder Wathosen. Durchwaten ist natürlich eine sichere, aber zeitraubende Methode, die vor allem dann in Betracht gezogen werden sollte, wenn die einfachste und sicherste aller Regeln nicht angewandt werden kann: von anderen helfen lassen!
Denn: generell sollte man Flüsse oder Furten nicht alleine durchqueren. Das Auto mit der größten Bodenfreiheit sollte zuerst durchfahren. Dabei zuerst prägnante Karosserieteile wie Radnabe, Stoßstange oder Türgriffe (für die ganz Harten) einprägen und mit dem eigenen Wagen vergleichen. Bei der Durchfahrt des Referenzwagens könnt Ihr dann genau beobachten, welche Teile unter Wasser sind, und wie hoch der Wasserstand dementsprechend an Eurem eigenen Fahrzeug wäre.
Dann auch auf die Spur achten, die die anderen Fahrzeuge nehmen. Und danach die Beste auswählen. Meistens führt die Spur in einem Bogen flussabwärts, und kurz vor der Ausfahrt in einer kurzen Kurve ein kleines Stück flussaufwärts.
Aber das ist nur eine Erfahrung, und die ist auf keinen Fall allgemeingültig.

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Übrigens hat Árni alle Furten geschafft, hin und zurück und sogar mehr als ursprünglich geplant. Wie es der Zufall wollte, wurde er ausgestattet mit mehreren GoPros und wird jetzt als Statist in einer Island Doku DVD erscheinen. Wir haben an diesen Tagen an die 30 verschiedene Flussdurchfahrten gefilmt.

Anfangs habe ich ja von den verschiedenen Kategorien der Furten geschrieben. Neben den oben erwähnten, großen gibts es noch die zahlreichen, namenlosen Furten, die auf keiner Karte eingezeichnet sind. Aber generell gilt: wer eine F Road nimmt, muss mit Waaserdurchfahrten rechnen. F Roads, die nahe an Bergen vorbei führen, oder durch Täler oder Schluchten, sind geradezu prädestiniert für Wasserschlachten. Die F 899 beispielsweise, die westlich von der Skálfandi Bay nach Norden führt, ist nicht besonders lang, aber auf 25 km kam ich dort auf 30 Flussdurchfahrten. Links und rechts der Straße erheben sich die Berge fast durchgehend auf über 1000 Meter, und Schmelzflüsse gibts da natürlich alle 100 Meter. Also kann man sich vorher bei einem Blick auf die Karte schon gut darauf einstellen, was einen wohl erwartet.
Diese, kleinere Kategorie der Furten ist wechselhafter, meist kleiner und dafür weit häufiger als die erste Kategorie.

Als Drittes kommt eine interessante Art der Wasserdurchfahrten. Die Sonstigen. Und da kann so manche Überraschung kommen. Da gibt es Seen, die über Nacht entstehen, Wasserlöcher, oder komplette Straßen, die denken, sie wären ein Fluß. Wie diese hier:

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Bei so etwas bitte die Zeit nehmen und aussteigen. Die Begebenheit erkunden, den besten Weg checken, Machbarkeit prüfen, und dann erst los.

Das waren jetzt mal ein paar Sachen zum Thema Hochland, und wie komme ich auf der anderen Seite wieder raus?

Zum Schluß noch ein goldener Tipp zum besser Schlafen: wenn Ihr durch einen Fluß fahren wollt, und es könnte kritisch werden, befestigt ein Abschleppseil vorne an Eurem Fahrzeug, damit man Euch rausziehen kann, und zwar VOR der Durchfahrt. Es ist nämlich sehr unangenehm, in einem fließenden Gewässer unter Wasser eine Abschleppöse zu suchen!

In diesem Sinne gute Fahrt!

F Roads…

Wie versprochen, bin ich dann doch noch aufgebrochen ins Hochland, um einige interessante Filmaufnahmen zu machen zum Thema Wasserdurchfahrten. Die Eindrücke sollt Ihr gerne mit mir teilen dürfen. Schauplatz waren die F88 von Nord nach Süd (Richtung Askja), sowie die F905 und die daran anschließende F910, auch Nord-Süd Richtung Askja.

Die Tour war schon seit längerem geplant, und da kommen wir schon zum ersten Thema: nach den aktuellen Konditionen erkundigen! Blöderweise ist just fünf Tage vor der Tour ein gewaltiger Erdrutsch im Askja Gebiet abgegangen, und ca 60 Millionen Kubikmeter Fels und Geröll sind in den Öskjuvatn gedonnert. Die Wucht war so gewaltig, daß es eine riesige Wassersäule gab und Tsunamiähnliche Wasserbewegungen im See. Der Öskjuvatn ist daraufhin übergeschwappt, und hat den danebenliegenden, kleineren Viti See durchgemischt. Dessen Wasserpegel ist seitdem mindestens zwei Meter höher, das Gebiet ist nach wie vor gesperrt, und einmal mehr ist nichts mehr so, wie es einmal war. Ein Land, das ständig in Bewegung ist, das ist Island, und das Askja Gebiet ist nach wie vor sehr aktiv.

Ein bisschen Schade ist es schon, wenn man jetzt beispielsweise mal tripadvisor aufmacht, und sich die Bewerttungen vom Viti See anschaut, das war mal ein Badeparadies für Abenteurer. Baden im Vulkansee! Einmalig einmal, und nun für unabsehbare Zeit Geschichte.

Nun ist das alles daher gekommen, daß dieser Sommer ungewöhnlich warm ist, der Boden ist sehr weich und gibt weniger Halt als sonst, und dazu nagt das ungewöhnlich kraftvolle Schmelzwasser unerbittlich. Das bringt so machen Berg ins Wanken.

Mein Pech, daß nun eben zu dieser Zeit die Flüsse gut gefüllt waren und die Furten, die es zu durchqueren galt, anspruchsvoll waren.
Dazu kommt das lustige Detail, daß ich mir in den Kopf gesetzt hatte, diese Tour nicht, wie man meinen sollte, in einem der üblichen großen Jeeps zu absolvieren, sondern eben mit meinem kleinen tapferen, 28 Jahre alten Toyota Tercel.

Nachdem ich einem Bekannten, der bei der zuständigen Straßenaufsicht arbeitet, und für dieses Gebiet zuständig ist, versprochen habe, es nicht auszureizen, musste ich Árni, mein Auto noch etwas modifizieren. Das Wichtigste ist eigentlich, darauf zu achten, das der Motor kein Wasser ansaugen kann. Mit ein paar gut sitzenden Plastikrohren aus dem Baumarkt könnte ich einen passenden Schnorchel bauen, der hoch genug lag. Eine Bugwelle, die den Motorraum überschwemmt, kann leicht das Aus bedeuten, wenn Wasser in den Luftfilter gesaugt wird. Hier ist die Konstruktion:

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Nicht Lachen bitte, Not macht bekanntlich erfinderisch. Die zweite große Gefahr im Hochland bergen die Reifen. Egal ob man jetzt Riesenreifen oder so kleine wie ich hat, auf diesen reifenmordenden Pisten mit ihren spitzen Steinen, Schlaglöchern und vielem mehr muss man den Luftdruck verringern. Vor Befahren der Piste also den Reifendruck senken von beispielsweise 2,3 Bar auf 1,5 oder noch weniger. Unten muss eine deutliche Ausbeulung zu sehen sein. Das gibt erstens besseren Halt wegen des größeren „Footprints“, und schützt zweitens eher vor einem Platten Reifen durch spitze Steine.

Reserverad bitte auch checken und mitführen, Werkzeug zum Wechseln nicht vergessen, und vielleicht vorher einmal üben. Ich hatte zwei Reserveräder dabei, das schadet nie.
Im Falle einer Reifenpanne (und eines alten Autos) am Besten als allererstes die Radmuttern mit WD40 einsprühen, bevor man irgendetwas Anderes macht. Dann hat es genügend Zeit einzuwirken, und die Radmuttern lassen sich nachher leichter lösen.
Kein WD40 dabei? Schämt Euch! Ohne eine Dose davon würde ich in Island (und vielleicht auch woanders) keinen Meter fahren! Kaufen!
Bevor es nun aber auf die F Roads geht, empfiehlt sich unbedingt noch ein Buch in die Bedingungen der Mietwagenfirma, falls Ihr mit dem. Mietwagen unterwegs sein solltet.
Es gibt Klassen, für die sind die F Roads tabu, und Verstöße dagegen werden schwer geahndet, und zwar nicht allein durch die Mietwagenfirmen, wenn die eventuell dahinterkommen, sondern vielmehr durch die Verkehrsüberwachung, Polizei und Rettungskräfte. Die haben nachher nämlich die Arbeit, wenn sie ausrücken müssen, um koreanische Kleinwagen samt übermütiger Besatzung aus irgendwelchen Schluchten oder Flüssen zu zerren.
Eine wichtige Ausnahme stellt die Straße 35 dar, die früher mit F klassifiziert war. Mittlerweile sind alle Furten überbrückt worden, und sie ist viel einfacher geworden. Deshalb der Wegfall der Klassifizierung zur Mountain Road. Trotzdem ist sie für normale PKW nur bedingt empfehlenswert, und man darf sie nicht mit jedem Mietwagen befahren. Bitte vorher erkundigen!

Falls es das eigene Auto sein sollte, ist dieses Schild für Euch wichtig:

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Das Verlangen nach 4×4 kommt deutlich rüber, und ist nicht nur als Empfehlung zu sehen. Außerdem wird signalisiert, dass es hier Furten zu durchqueren gilt. Eine Furt kann, je nach Saison, Wetterlage und Tageszeit sehr unterschiedlich aussehen. Wassertiefe, Strömungsgeschwindigkeit und. Fahrrinne können sich schlagartig ändern. Wie so eine Furt aussehen kann, seht Ihr unten, und ob wir es dadurch geschafft haben, sowie Fahrtipps zu Flussdurchfahrten und mehr zum Hochland lest Ihr bald im zweiten Teil der F Roads!

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Stay tuned!

Erreichbar zu sein, ist wichtig heutzutage. Im Ausland ist es aber nicht immer billig, mit dem Handy zu telefonieren, und immer die heimischen Tarife zu strapazieren, belastet die Reisekasse unnötig.
Hier also der Reisetipp inklusive Coolnessfaktor: isländisch telefonieren!

Ihr nehmt einfach alte Handys aus der Schublade von Zuhause mit, und bestückt sie hier in Island mit prepaid Karten. Die gibt es schon bei der Anreise im Duty Free Shop im Flughafen an der Kasse (die größten Anbieter sind Vodafone und Siminn).
Ab 1000 ISK ist man schon dabei (ca 6,50€) und bekommt ein Guthaben von 1500 ISK. Dabei ist direkt die isländische Handynummer (wer will sowas nicht?), und los gehts. Nachladen geht unproblematisch in jedem Laden gegen Bares oder Kreditkarte.
Jetzt kommt der Trick: wer als Familie oder Paar oder so unterwegs ist, nimmt einfach zwei Handys mit, und kann sich so ganz einfach innerhalb von Island zusammentelefonieren, und muss nicht ständig zusammenbleiben.
Was das eigene Smartphone anbelangt, empfehle ich, es trotzdem mitzuführen, und alles abzuschalten außer WLAN. Wie schon erwähnt, gibt es an den meisten Orten kostenlosen Internetzugang, so daß Datenroaming über die SIM Karte übertrieben ist.

Als zusätzlichen Tipp empfehle ich, die SIM Karte ganz zu deaktivieren (wer drauf verzichten kann), das spart sehr viel Akku.

Um angerufen zu werden, gibt man einfach seine isländische Handynummer heraus, und die kann zB aus Deutschland mit einer sog. Billigvorwahl angerufen werden, die im Internet recherchiert werden kann (Suchbegriff: Billigvorwahl, Island, Mobil).

Handynummern haben in Island übrigens nie Vorwahlen und bestehen aus sieben Ziffern. Im Festnetz wiederum ist es nötig, stets die Vorwahl mitzuwählen.

Einkaufstipp

Seid Ihr für einen Work & Travel Aufenthalt hier in Island? Vielleicht auf einer der vielen Pferdefarmen, die Rings um das Land verteilt sind? Gut, denn das ist eine tolle Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen, und innerhalb einer Familie zu leben.
Es wäre toll, wenn Ihr Euch mit einem selbstgekochten Abendessen bei Euren Gasteltern bedanken könntet. Wie wäre es mit einem herzhaften Gulasch aus heimischen Produkten? Und es ist nicht so teuer, wie Ihr denkt: Pferd (Foto oben) für 1400 ISK und Fohlen (mit Knochen, Foto unten) für 1200 ISK das Kilo.

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Neues aus Andabær

Donald Duck heißt im Isländischen Andrés Önd, was soviel heißt wie Andreas Ente, und Onkel Dagobert kommt als Jóakim Aðalönd, was man ganz grob mit Joachim Oberente übersetzen könnte. Ja, und Entenhausen wird zu Andabær, was, das muß man zugeben, richtig niedlich klingt.

Wer also jetzt noch nach lustigen Alibinamen sucht für den nächsten Inkognito Hotelaufenthalt, bitte schön.

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Hat der mich jetzt ignoriert, oder was?

Gestern Abend war alles noch in Ordnung gewesen.
Die Stimmung war bestens und wir hatten ja auch alle möglichen Gesprächsthemen gefunden. Bis spätabends haben wir in der Kneipe am Hafen gesessen, Bier getrunken und unsere neue Freundschaft begossen.

Was passiert ist?

Heute vormittag stand ich also in unserem Supermarkt an der Kasse und stapelte meine Einkäufe aufs Band, da drängelt sich mein Herr Zechkollege von gestern Abend an mir vorbei zum Ausgang. Nix. Kein Blickkontakt, kein Gruß, nichtmal ein Nicken mit dem Kopf. Hallo, gehts noch? Gestern hör ich mir noch seine halbe Lebensgeschichte an, und jetzt kennt er mich nicht mehr? Oder wie jetzt?

So oder so ähnlich könnte sich eine beliebige Geschichte in Island zugetragen haben. Die, zugegeben, erfundene Schilderung beschreibt aber eine interessante Eigenart der Isländer, die keinesfalls missverstanden werden sollte.
Zunächst erstmal: der Herr Saufkumpan und neue Freund ist weder sauer noch brüskiert oder sonst irgendetwas. Auch leidet er nicht unter Amnesie oder dergleichen. Er praktiziert Selbstschutz.

Stellt Euch einmal bitte vor, Ihr lebt in einem Land, wo theoretisch jeder mit jedem verwandt ist, und in einer Kleinstadt, wo das nicht nur theoretisch so ist. Und wer unter Umständen dann einmal doch nur weit entfernt verwandt sein sollte, ist dann schon wieder entweder angeheiratet oder Arbeitskollege.

Will heißen, im Grunde genommen kennt jeder jeden. Jetzt gibt es die Möglichkeit, den Einkauf so zu gestalten:
Verlassen des Hauses (Abschied Kinder, Ehepartner), einsteigen ins Auto, winken (Nachbar), Dorfstraße zum Supermarkt fahren (300 Meter): ehemaliger Lieblingslehrerin winken, Chef freundlich anhupen, Schwiegermutter am Zebrastreifen rüberlassen, am Supermarkt parken (neben dem Auto der eigenen Schwester). Am Supermarkteingang den Wohltätigkeitsdamen mit dem Selbstgestricktem (beste Freundin der Schwiegermutter und deren Schwestern) eine Absage erteilen, über den Jungen stolpern, der in der Obstabteilung Kisten stapelt (eigener Sohn). An der Frischetheke (Aushilfe, mittlere Tochter des Bürokollegen) vorbeischauen, und ab zur Kasse. Nicht die Linke, da steht der untalentierte Nachbarssohn, lieber die andere, mit der hatte unser Protagonist vielleicht einmal eine Affaire, ein Flirt kann also nicht schaden. An der anderen Kasse stand noch der Typ von gestern Abend, lustig war das, vielleicht sollten sie direkt hier weiterquatschen…

So könnte ein ganz normaler Einkauf ablaufen. Jeden begrüßen, mit jedem reden, bei jedem, den man kennt stehenbleiben?
In Island ist das, Ihr merkt es schon, nicht möglich. Deshalb gilt die Regel: ganz oder gar nicht.
Deshalb hat unser Isländer seinen neuen deutschen Freund an der Kasse nicht registriert. Reiner Selbstschutz. Ist nichts Persönliches.

Nachtrag: im Beispiel oben hatte ich es ja von einem durchzechten Abend. Vielleicht war das noch ein gutes Beispiel für eine andere, nicht gerade unangenehme Eigenart: Was in der Kneipe passierte, bleibt in der Kneipe. Es findet niemals seinen Weg woanders hin, erst recht nicht an den Arbeitsplatz. Auch wenn es Euch vielleicht unter den Nägeln brennt, behaltet bloß für Euch, was Ihr da gesehen oder gehört habt.

Sag mir nicht, was ich tun soll

Isländer sind es nicht gewohnt, gesagt zu bekommen, was sie zu tun und zu lassen haben. Und sie können es auch nicht ausstehen. Es ist eines der größten Fauxpas, die es hier gibt. Jemanden zurechtzuweisen. Macht das um Himmels Willen nicht. Selbst Arbeitsanweisungen von Vorgesetztem zu Untergebenem klingen hier in etwa so: „Wie fändest Du es, das oder das zu tun“, oder: „Vielleicht wäre es noch besser, wenn Du das Morgen anders machen würdest.“

Das geht soweit, daß es eine regelrechte Kultur des Nicht-Einmischen gibt. Man ignoriert das Fehlverhalten seiner Mitmenschen lieber achselzuckend, als sie besserwisserisch zu korrigieren. Man denkt sich schlicht: nicht mein Problem, und weiter gehts!

Andersherum ist es für Europäer natürlich wichtig, auf diese Nuancen zu achten und die versteckten Botschaften richtig zu deuten. Ein sehr schönes Beispiel für angedeutete Verbote ist zB das Schild auf dem Foto oben. Anstatt zu schreiben „Füttern der Vögel verboten“ steht hier vielmehr:“ Die Meinungen gehen auseinander darüber, ob es eine gute Idee ist, die Vögel zu füttern.“

Nachtigall, ick hör Dir kotzen 🙂

Max Mustermann…

– …heißt in Island Jón Jónson.
Und wer in Island zu faul ist, das Pseudo Klingelschild zu entfernen, wenn er seine neue Türklingel installiert, wird, wie viele andere auch, Friedland heißen.

– Der bis vor kurzem amtierende Bürgermeister von Reykjavik , Ex-Punker, Comedian, Drag Queen und Musiker Jón Gnarr heißt in Wirklichkeit gar nicht so.
Vielmehr ließ er seinen Namen von Jón Gunnar ändern, weil er es leid war, daß seine Mutter seinen zweiten Vornamen stets bis zur Unkenntlichkeit vernuschelte. Mit der amtlichen Änderung von Gunnar zu Gnarr (wie es immer klang), hat er sich nunmehr an Ihr gerächt.

– In manchen Fischerorten im Norden (die ungenannt bleiben möchten) gibt es Fischer, die das Öl der Leber der Haie, die sie fangen, dazu benutzen, das Diesel in ihren Jeeps zu strecken.

– Islandpferde legen sich gerne auf die Seite zum Entspannen, und sind damit die einzige Pferderasse der Welt, die das tut. Schlafen tun sie aber auch im Stehen.

– A propos Islandpferde: Daß sie als einzige Rasse den berühmten Tölt beherrschen, weiß ein jeder Islandfreund. Aber tatsächlich sind es fünf Gangarten, nicht nur vier. Schneller als der Galopp und genauso ruhig wie der Tölt ist der Skeið. Im Skeið wir so ein Pferd knapp 50 km/h schnell.
Ein Irrglaube ist, daß Tölt und Skeið angeboren sind. Beides muß ihnen antrainiert werden, aber die Islandrasse scheint die einzige zu sein, die dieses Training umsetzen kann.
Hier zum Klugscheißen die fünf Gangarten im Isländischen: fet, brokk, tölt, stökk, skeið.

– Aspirin ist in Island verboten, ebenso wie Schnupftabak

Bier ist nicht gleich Bier

Also ich mag den Geschmack von Bier. Es ist recht simpel, nach einem ereignisreichen Tag, einer schönen Tour, oder im Hot Tub nach der Arbeit; ein kühles Bier ist etwas Feines. Wer einfach nur den Geschmack von Bier genießen möchte, kauft sich im Supermarkt, der Tankstelle oder im Restaurant ein Leichtbier, Lettøl oder auch Pilsner genannt. Zweimal Vorsicht: es hat nichts mit dem deutschen Pilsener zu tun, und zweitens, es wird (in Restaurants auf der Karte immer unter alkoholfreien Getränken, Softdrinks etc aufgeführt) auch bedenkenlos an Minderjährige herausgegeben, trotz der 2,25% alc! Aber wo es normales Bier mit 4,9%alc oder vergleichbar nur in den Alkoholgeschäften gibt, kommt man an das Leichtbier einfach ran, was gut ist. Außerdem muß man für einen halben Liter Bier im Geschäft zwischen 4 und 6 Euro rechnen, ein Leichtbier kostet im Supermarkt ca 80 Cent für 500 ml. Beispiele von zwei unterschiedlichen Leichtbieren sind oben im Foto zu sehen.
Aber mit dem Bier ist das hier in Island noch nie so ganz einfach gewesen. Ob man es nun glauben mag, oder nicht, Bier war bis zum 1. März 1989 sogar verboten. Um die Jugend vor seinem Mißbrauch zu schützen. Also vor dem Mißbrauch des Bieres jetzt. Erhältlich war lediglich das Leichtbier, sogenanntes Lettøl, mit lediglich 2,25% alc. Allerdings gab es zu gleicher Zeit in den staatlichen Alkoholgeschäften (Vinbuðin) alle denkbaren Sorten Schnaps zu kaufen, darunter auch den bekanntesten aller isländischen Spirituosen, den Brennívin. Alles, was Ihr an anderer Stelle schreckliches über ihn lest, glaubt es nicht, bis Ihr ihn probiert habt. Wirklich gut.
Aber weiter im Text. Wie erwähnt, Brennívin war wirklich angesagt, und die Regierung etwas dilettantisch dabei, der Jugend den Alkohol auszutreiben. Dann kamen sie mit der wirklich grandiosen Idee, den beliebtesten Schnaps Islands mieszumachen und gaben ihm einen wirklich abschreckenden Namen: Black Death sollte er von nun an im Namen führen, dazu ein puristisches, schwarz-weißes Etikett mit der stilisierten Silhouette Islands führen!
Jetzt braucht es nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie schnell Brennívin nach dieser staatlich aufgezwungenen Imagekampagne das hippste Getränk ganz Islands wurde. Voller Schuß nach hinten, der nicht besser dadurch wurde, daß helle Köpfe auf die Idee kamen, das leichte Bier mit Brennívin zu vermischen und sich halt damit wegzuschießen. Das Resultat war verheerend.

Und zwar so sehr, daß die Regierung eben zum 1.März 1989 das Bierverbot für gescheitert erklärt hat, Island seitdem einen neuen Feiertag begeht, und es eine Biersorte gibt, die an diese Zeiten erinnert…das Bier heißt Black Death!

Jústin Kevinsson oder Doreen Mandysdottir?

Über Namensgebung in Island wisst Ihr ja bestimmt schon einiges. Und über die Entstehung ihrer Nachnamen auch, also möchte ich darauf jetzt gar nicht eingehen.
Was ich mich aber mal gefragt habe, ist, wie es wäre, wenn es in Island einen ähnlichen Trend gäbe zum Kevinismus wie in Deutschland. Wie hießen die denn dann?
Wohl so wie oben in der Überschrift mal ins Blaue gedacht. Ein großer Lacher. So etwas ist in Island…Gottlob undenkbar. Denn das Gremium, das über die Vergebbarkeit der Taufnamen entscheidet (Mannanafnanefnd) ist nach wie vor gleichermaßen traditionell wie nationalbewusst. So sind die Namen der Teenager von heute die gleichen wie die Ihrer Urgroßeltern. Und Guðrún und Jón sind die beliebtesten.

Die neue Art von Rekorden

Jeder, der hier in diesem Blog hängengeblieben ist, weiß bestimmt um Islands Errungenschaften in der Weltgeschichte. Das Internet ist voll davon. Geringste Kindersterblichkeit, höchster Fischverbrauch, die meisten Nobelpreisträger pro Kopf, die meisten Geländewagen pro Kopf, die höchste Lebenserwartung nach den Japanern, und so weiter.

Aber da gibt es noch andere erstaunliche Dinge, die Ihr vielleicht so noch nicht wusstet:

Island stellt meines Wissens nach die kleinste ethnische Minderheit, für die Apple (und andere Hersteller) eigene MacBooks und Tastaturen produzieren. Cool!

Island ist das einzige Mitglied der NATO ohne eigene Armee. Das Einzige, was einigermaßen bedrohlich aussieht, ist das Schiff „Þór“ der Küstenwache. Und das liegt meistens friedlich im Hafen von Reykjavik.

Da sind wir auch schon beim nächsten Thema: Island ist das einzige Land der Welt, das fast komplett auf die zwei kostenintensivsten Blöcke im Staatshaushalt verzichten kann: Energiegewinnung und Militär. Auch das hat mit Sicherheit dazu beigetragen, den Crash von 2008 vergleichsweise souverän zu meistern.

Niemand hat bisher die britische Seemacht in die Knie gezwungen, und schon gar nicht dreimal hintereinander, und erst recht nicht mit ein paar Fischerbooten. Außer den Isländern eben. In regelrechten Guerillakriegen boten sie den Briten, die ihre mächtige Flotte aufgefahren hatten, in wahren David gegen Goliath Schlachten die Stirn…und gewannen letztendlich. Wer mehr darüber erfahren möchte, schlage bitte bei Google unter „Kabeljaukriege“ nach.

Der Mensch kann die Natur nicht kontrollieren, oder vielleicht doch?
Als 1973 auf der zu den Vestmannæyjar Inseln gehörigen Hauptinsel Heimæy der Vulkan Eldfell ausbrach, drohte sein Lavastrom den Hafen der Insel vollständig zu verschließen. Da die Insel komplett vom Fischfang abhängig ist, hätte dies das Aus für die Existenz der dort lebenden Gemeinde von 3000 Menschen bedeutet.
Aber die Bewohner schafften es in wochenlangen Anstrengungen, mit Löschbooten und Dieselpumpen die Lava mit Seewasser zu besprühen und soweit herunterzukühlen, daß sie letztendlich erstarrte.
Heute hat Heimæy einen nicht ganz natürlichen Naturhafen, wie man ihn nicht besser hätte bauen können, und die Isländer können zu Recht von sich behaupten, es sogar mit Vulkanen aufnehmen zu können!

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